Parodontologie
Parodontitis-Behandlung in Emsdetten – Zahnerhalt trotz Zahnfleischerkrankung
Die Parodontitis (früher „Parodontose“) ist eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates – also der Strukturen, die Ihre Zähne im Kiefer verankern.
Unbehandelt kann sie zu:
• Zahnfleischrückgang
• Knochenabbau
• lockeren Zähnen
• im schlimmsten Fall Zahnverlust
führen.
Hauptursache sind bakterielle Beläge (Plaque) auf den Zahnoberflächen – sowohl oberhalb als auch unterhalb des Zahnfleisches.
Individuelle Betreuung durch unser Prophylaxe-Team
Ein entscheidender Bestandteil der Behandlung ist die richtige Vorsorge und Nachsorge.
Unser erfahrenes Prophylaxe-Team:
• erklärt Ihnen verständlich die Ursachen der Parodontitis
• zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Zahngesundheit aktiv verbessern können
• begleitet Sie vor, während und nach der Therapie
So schaffen wir gemeinsam die Grundlage für langfristigen Behandlungserfolg.
Erfolgreiche Behandlung auch bei fortgeschrittener Parodontitis
Dank moderner Behandlungstechniken sind heute vorhersagbare und langfristig stabile Ergebnisse möglich – selbst bei fortgeschrittenen Erkrankungen.
In vielen Fällen können wir:
• entzündetes Gewebe gezielt behandeln
• den Knochenabbau stoppen
• lockere Zähne stabilisieren und erhalten
Unser Ziel: Ihre Zähne langfristig erhalten
Auch bei bereits geschädigten Zähnen besteht häufig eine gute Chance, diese zu erhalten.
Mit der richtigen Therapie und regelmäßiger Nachsorge sorgen wir dafür, dass Ihre Zähne langfristig funktionstüchtig bleiben.





Moderne Parodontologie – Spezielle Behandlungsverfahren
Je nach Ausprägung der Parodontitis stehen heute verschiedene moderne und wissenschaftlich etablierte Verfahren zur Verfügung, um Zähne langfristig zu erhalten und verloren gegangenes Gewebe möglichst wiederherzustellen.
Regenerative Parodontitistherapie – verlorenes Gewebe wieder aufbauen
In bestimmten Fällen ist es möglich, bereits geschädigte Strukturen des Zahnhalteapparates teilweise zu regenerieren.
Dazu zählen:
• Knochen
• Faserapparat
• Wurzelzement
Verfahren:
GTR – Guided Tissue Regeneration
Mit speziellen Membranen wird die Heilung gezielt gesteuert, sodass sich neuer Knochen um den Zahn bilden kann.
Dabei kommen je nach Befund zum Einsatz:
• resorbierbare oder nicht-resorbierbare Membranen
• Knochenersatzmaterialien
• körpereigener Knochen
Schmelz-Matrix-Proteine
Diese biologischen Substanzen regen den Körper gezielt an, neue Haltestrukturen und Knochen aufzubauen.
→ Ziel: nachhaltige Stabilisierung des Zahnes
Resektive Parodontitistherapie
Wenn Bereiche dauerhaft schwer zu reinigen sind, kann ein chirurgisches Vorgehen sinnvoll sein.
Dabei wird:
• Zahnfleisch gezielt angepasst
• die Wurzeloberfläche so gestaltet, dass sie besser zu reinigen ist
Ziel: langfristige Entzündungsfreiheit durch bessere Pflege
Weichgewebschirurgie – Schutz für Zahn und Zahnfleisch
Bei freiliegenden Zahnhälsen (Rezessionen) oder zu wenig Zahnfleisch kann ein Gewebeaufbau notwendig sein.
Möglichkeiten:
• Verpflanzung von eigenem Zahnfleisch
• Verdickung des Weichgewebes
Das ist besonders wichtig:
• zum Schutz empfindlicher Zahnhälse
• vor kieferorthopädischen Behandlungen
• zur langfristigen Stabilität
Implantate bei parodontal vorgeschädigten Zähnen
Wenn ein Zahn nicht mehr erhalten werden kann, bieten Implantate (künstliche Zahnwurzeln) eine moderne und festsitzende Lösung.
In vielen Fällen ist zusätzlich notwendig:
• Knochenaufbau (Augmentation)
• Aufbau von Weichgewebe
So schaffen wir die Grundlage für eine dauerhaft stabile Versorgung.
Kronenverlängerung – Basis für stabile Versorgung
Sind Zähne stark zerstört, reicht der vorhandene Zahnhartsubstanzanteil oft nicht für eine stabile Versorgung aus.
Durch eine Kronenverlängerung wird:
•der notwendige Abstand zum Knochen (biologische Breite) wiederhergestellt
•eine langfristig funktionierende Versorgung ermöglicht
oraussetzung für langlebige Kronen, Brücken oder Füllungen
Für Interessierte haben wir hier ein paar Behandlungsbeispiele aus der Parodontologie hinterlegt